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Skandinavien: Man kommt auch ohne Gebühren aus

Studiengebühren

Gebührenfreier Norden

Das Land Hessen hatte schon in den letzten Jahren der Fachhochschule den jährlichen Etat um 2 und weitere 3% gekürzt, was die Fachhoch>schule zu einem enormen JoInglage-Akt zwang. nMi der Studiengebührendebattte wird häufig dara uf verwiesen, dass eder von der Las überall Studiendesregierung anngekündigten Budgetgebühren gäbe unkürzung wird sichd dies somit inte dirnate momentane Lageional üblich sei. an der Fachhoch Dies geht sogaschule Frankfurtr soweit, dass di massiv verschlee (teilweise) Stchtern. Schon jeudiengebührenfreitzt müssen heit in Deutschzusland als Standortnachteilätzlich externe bezeichnet wirdRäume angemietet. werden. Im Fachber Konsequent überseich 2 gibt es nehen wird dabei, icht ausreichend dass es durchausLaborräume, um e auch gute Beispiein qualitativ gutle von Ländern oes Studium für ahne Studiengebühlle zu ermöglichren gibt. Ein Blien. ck in die nordischen Ländern lohnt sich, sind hier doch eine gute Studienfinanzie&rung und die Gebührenfreih#8220eit miteinander verbunden. In F;innland beispielsweiseDiese Situation b erhalten Studieresteht nicht nurende elternunabhän im Fachbergig 260 Euro moneich 2, und wirdatlich als Förd offerung. Sowohl inensichtlich auch Finnland als auc nach der Kürzungh in Schweden un zu keiner Verbed Norwegen erhaltsserung von Studeium und Lehre fühn Studierende zurendem& Mietkostenzuschüsse #8221und staatliche Ga;rantien für Darlehen.

, so Marcel Hoppe, Hochschulpolitischer Sprecher des AStA der FH Frankfurt.<>Keine Studiengebühren

Weiterhin hat die Landesregierung im Rahmen des Hochschulpakts die geforderte Erhöhung der Studierendenzahlen zu verantworten. Gezwungen dadurch und im Hinblick auf die demographische Entwicklung und die doppelten Abiturjahrgänge muss die Fachhochschule mit einer Erhöhung der Studierendenzahlen um 30% rechnen. Dies führt im Hinblick auf die Kürzungen zu desaströsen Verhältnissen in Studium und Lehre.

Seit den frühen 70ern gibt es keinerlei Studiengebühren in Finnland. Diese wurden seinerzeit auf Beschluss des zuständigen Ministeriums abgeschafft, um allen jungen Menschen gleiche Bildungschancen anzubieten, unabhängig von der individuellen finanziellen oder sozialen Situation. Eine Anfang der 90er angestoßende Debatte über Strafgebühren für Langzeitstudierende konnte durch einen aktiven Protest der Studierenden erfolgreich beendet werden. Schließlich gelang es 1997 sogar, die Gebührenfreiheit des Studiums gesetzlich zu verankern und somit stärker abzusichern. Finnische Universitäten finanzieren sich zu rund 65 Prozent aus staatlichen Mitteln, wobei die Verteilung über ein System von Zielvereinbarungen erfolgt. Auch in Schweden ist das Studium grundsätzlich gebührenfrei. Der Mittelverteilung liegt ein komplexes System zugrunde, welches unter anderem die eingeschriebenen Studierenden sowie die Quote der Studierenden, die innerhalb des betreffenden Zeitraums eine bestimmte Zahl an Prüfungsleistungen erbringen, zugrunde legt. Zwischen dem Ministerium und den Hochschulen werden jeweils bestimmte Zielzahlen ausgehandelt.

Zudem sieht die Vereinbarung von Bund und Ländern eine ungleiche Verteilung von 20 Mio. Euro aus dem Gesamtbudget der Hochschulen in das „Erfolgsbudget“ vor. „Diese Verschiebung der Gelder in ‘Exellenzleistungen’In Norwegen ist das Studium an staatlichen Hochschulen gebührenfrei. Die Hochschulen werden zum überwiegenden Teil staatlich finanziert. Das traditionelle Verteilungssystem, welches hauptsächlich auf Planstudierendenzahlen basierte, wurde 2002/2003 von einem neuen Modell abgelöst. Dieses besteht aus einer Grundfinanzierung in Höh e von 60 Prozent der gesamten Finanzsmittel. Der restliche Teil wirind den Universitäted nach Leistungskrn vorbehalten, witerien wie Dritomit die Fachhoctmittelvolumen odhschulen ausgescher Anzahl der abslossen werden“, olvierten Kurse/Mkritisiert Alexanodule verteilt.dra Perner, Bild ungspolitische Sprecherin des AStA der

FH Frankfurt."An dieser Stelle kommt die Frage auf: “Warum wird das sowieso verkürzte Grundbudget im Weiteren noch in sogenannte Exellenztöpfe zersplittert?- und warum werden nicht alle Hochschulen gleichberechtigt und unabhängig von Exellenztöpfen< geförderth4>” id="ElterunabhngigeStudienfinanzierung", so Perner weiter.

Elterunabhängige Studienfinanzierung

Neben der Studiengebührenfreiheit ist vor allem die ausgereifte Studienfinanzierung in diesen Ländern beispielhaft. In Finnland, Norwegen und Schweden werden alle Studierenden mit einem elternunabhängigen Grundbetrag gefördert. Im Gegensatz zum deutschen BAföG gelangen somit wesentlich mehr Studierende in den Genuss eines staatlich geförderten Studiums. Da die drei Systeme ähnlich funktionieren ist im folgenden beispielhaft das finnische dargestellt.

Wir fordern die Landesregierung dringend auf, die aufgeführten Kritikpunkte in die Verhandlungen und Beschlüsse des Hochschulpakts zu integrieren und dem Landtag, eine Realitätsnahe Variante vor zu legen. Des Weiteren fordert der AStA der FH Frankfurt die sofortige Zurücknahme der Kürzungen durch den Hochschulpakt 2020, sondern stattdessen 10% mehr für die Bildung an Schulen und Hochschulen, den Studien- und Prüfungsleistungsdruck abzuschaffen, eine gleichberechtigte Förderung aller Hochschulen, die tarifliche Absicherung aller Mitarbeiter_innen und studentischen Tutoren_innen sowie eine gesetzliche Verankerung des Stimmenverhältnisses von Studierenden zu Professor_innen in allen Entscheidungsgremien der Hochschule.

Bildung ist die Zukunft Aller und in diese gilt es zu investieren.

Hier erhalten alle allein wohnende volljährige Studierende eine Grundförderung von monatlich 259,01 Euro. Voraussetzung ist, das pro Monat 2,5 Kreditpunkte (einem Masterstudiengang entsprechen in Fannland 160 Kreditpunkte) erworben werden. Studierende, die bei den Eltern wohnen, erhalten monatlich 105,96 Euro. Lediglich in diesem Fall ist die Förderung elternabhängig und wird u.U. bei entsprechendem Einkommen der Eltern reduziert. Darüber hinaus sind lediglich Studierende von der Förderung ausgenommen, die z.B. andere Sozialleistungen wie Arbeitslosenunterstützung oder Studienfinanzierungen anderer Staaten erhalten. Ein Zuverdienst in Höhe von 505 Euro ist pro Monat möglich. Die staatliche Studienfinanzierung wird für eine maximale Dauer von 55 Monaten pro Master-Abschluss und 70 Monaten insgesamt geleistet.

Mietzuschuss für Studierende

Neben der Grundförderung erhalten Studierende einen Mietkostenzuschuss von maximal 170 Euro in Höhe von 80 Prozent der Miete. Zusätzlich haben alle Studierenden, die die Grundförderung erhalten, die Möglichkeit, ein staatlich garantiertes (verzinstes) Darlehen zu nehmen. Die Höhe des Darlehens beträgt in der Regel 220 Euro und bei Studierenden im Auslandsaufenthalt bis zu 360 Euro.

Weniger soziale Selektion

Neben der Studienfinanzierung sind auch soziale Leistungen für Studierende in den nordischen Ländern beispielhaft entwickelt. Die Einrichtungen, die soziale Dienste für Studierende anbieten, sind in allen Ländern sehr eng mit den (verfassten ) Studierendenschaften verbunden und häufig auch von diesen gegründet. Die Studiengebührenfreiheit sowie die staatliche Studienfinanzierung in den nordischen Ländern zeigen bei einem Blick in einschlägige Statistiken ihre Wirkung. So erhalten zum Beispiel 82 Prozent der Studierenden in Finnland die staatliche Grundförderung. Im Vergleich dazu werden lediglich 24 Prozent der Studierenden in Deutschland nach dem BAföG gefördert. Dazu kommt, dass in Finnland der Zuschussanteil mit 83 Prozent (BRD: 50 Prozent) wesentlich höher ist. Während in Deutschland 66 Prozent der Studierenden zur Finanzierung ihres Studiums nebenher arbeiten müssen, sind in Finnland lediglich 50 Prozent der Studierenden erwerbstätig. Diese Zahlen entstammen der vergleichenden Studie EUROSTUDENT 2000, welche ebenso besagt, dass der Anteil der Studierenden aus Arbeiterfamielien in Finnland wesentlich höher ist als in Deutschland. Die Studiengebührenfreiheit und das Studienfinanzierungssystem sind ein wesentlicher Grund dafür.

_Colin Tück ist Mitglied im Vorstand des freien zusammenschlusses von studentInnenschaften (fzs) und studiert in Aachen. _

einzig meinem Wissensdurst nachzugehen und mich nicht in einen Studiengang zwingen zu lassen, der nichts wollte als den Studenten in möglichst kurzer Zeit möglichst gründlich für einen Brotberuf zu spezialisieren und jene Ahnung von Freiheit und Universalität in ihm abzutöten.
(Hermann Hesse)



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