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News / 07. September 2009

ABS mit neuer Geschäftsführung

Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren hat eine neue Geschäftsführung. Seit dem 1. September 2009 koordinieren Christina Schrandt (Uni Siegen) und Alexander Lang (TU Darmstadt) die Arbeit des bundesweiten Bildungsbündnisses.

Auf der ersten Sitzung des ebenfalls neu gewählten Koordinationsgremiums wurden die Weichen für die zukünftige Arbeit des Bündnisses gestellt. Ein Schwerpunkt des ABS wird die Unterstützung der kommenden Bildungsproteste im Herbst und Winter sein.

“Studiengebühren werden eine zentrale Rolle in den Protesten spielen. Gerade die anstehende Wahl in Nordrhein-Westfalen bietet eine gute Gelegenheit, die unsozialen Gebühren wieder auf die politische Agenda zu setzen - mit dem klaren Ziel der kompletten Abschaffung”, erklärt Alexander Lang.

“Im kürzlich neu gewählten, saarländischen Landtag gibt es schon eine Mehrheit für das Ende von Studiengebühren. Mit ein wenig politischem Willen lässt sich dort dauerhaft das unentgeltliche Studium einrichten. Wie schnell das passieren kann, hat Hessen schon 2008 eindrucksvoll bewiesen”, erklärt Christina Schrandt abschließend.

Revolutionäre Politik ist immer auch ein Ringen um das Bewußtsein der Massen; insofern ist sie elitär, als dieses Bewußtsein zuerst von wenigen ausgebildet wird; und sie ist zugleich antielitär, als sie danach strebt, das Privileg der Minderheit aufzuheben und ihr Bewußtsein zur Jedermannsphilosophie werden zu lassen. (...) Erst wenn die Kultur der Beherrschten zur dominierenden wird, ist er Boden für die Revolution bereit. DIe Hegemonie besitzt, wer die Weltanschauung der Menschen prägt.
(Hans Heinz Holz)