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News / 25. March 2010 - 23:00 Uhr

Darmstädter ASten kritisieren Budgetkürzung im Hochschulpakt

Euro Geldscheine

Die heute vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst bekanntgemachte Budgetkürzung für hessische Hochschulen von rund 34 Millionen Euro im Jahr 2011 ist aus Sicht der Allgemeinen Studierendenausschüsse (AStA) der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt nicht akzeptabel. „Gerade um die Qualität der Lehre im Hinblick auf das Betreuungsverhältnis an hessischen Hochschulen deutlich zu verbessern, ist die Budgetkürzung der Hochschulen ein Schritt in die falsche Richtung.“, erklärt Sebastian Ankenbrand, Referent für Hochschulpolitik des AStA TU Darmstadt.

Jens Liedtke, Referent für Hochschulpolitik des AStA Hochschule Darmstadt ergänzt: „Im Hinblick auf die Budgetkürzung und die damit zu erwartenden Schwierigkeiten für die hessischen Hochschulen ist die angekündigte Übernahme der Tarifsteigerung für wissenschaftliches Personal in der Höhe von rund 4 Millionen Euro ein Hohn und macht deutlich, dass das Land Hessen sich aus seiner Finanzierungsverantwortung zurückzieht.“

Die ASten der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt fordern deshalb von der Landesregierung eine solide Grundfinanzierung der Hochschulen und damit zwangsläufig eine deutliche Erhöhung des Budgets der hessischen Hochschulen. Nur eine Erhöhung des Budgets kann ein ordnungsgemäßes Studium, gerade im Hinblick auf die doppelten Abiturjahrgänge und dem Anstieg der Studierendenzahlen in den kommenden Jahren gewährleisten.

Darüber hinaus fordern wir eine Voll-Finanzierung der Hochschulen, die sich nicht an Leistungsparametern wie der Einwerbung von Drittmitteln, der Anzahl der AbsolventInnen, sowie die Anzahl der Promotionen an den Hochschulen bemisst. Bildung ist keine Ware und darf deswegen auch nicht an Hand von Leistungsparametern in Konkurrenz zueinander gesetzt werden.

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(Erich Mühsam (1878-1934), deutscher Schriftsteller und Anarchist, Befreiung der Gesellschaft vom Staat. Was ist kommunistischer Anarchismus? 1932)