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News / 14. November 2009

Kein Recht auf Meinungsfreiheit für Schülerinnen und Schüler in Freiburg

Mitbestimmung

Im Vorfeld der Bildungsstreikdemo, am 17.11.09 um 10:00 Uhr am Stadttheater in Freiburg, werden Schülerinnen und Schüler in Freiburg durch die Schulleitungen eingeschüchtert. Die Schülerinnen und Schüler an der Emil-Thoma Realschule werden mehrheitlich aus Angst vor Repressionen nicht an der Bildungsstreikdemo teilnehmen. Nach der Bildungsstreikdemo im Juni diesen Jahres, wurden sie gleich mit einer ganzen Reihe von Strafen eingedeckt. So mussten sie zwei Stunden nachsitzen, bekamen einen Eintrag und ihre Eltern einen Brief vom Schulleiter nach Hause. Entschuldigungsschreiben ihrer Eltern wurden nicht akzeptiert.

Herr Behrens, geschäftsführender Schulleiter der Freiburger Gymnasien hat seinen Schülerinnen und Schüler am Kepler Gymnasium verboten an der Demonstration teilzunehmen. Wer dem Verbot nicht folgt, hat mit Konsequenzen zu rechnen. Diese Anweisung hat er an alle Gymnasien weitergegeben. Damit müssen jetzt alle Schülerinnen und Schüler der Gymnasien mit Strafverfolgung seitens ihrer Schulleitungen rechnen.

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Revolutionäre Politik ist immer auch ein Ringen um das Bewußtsein der Massen; insofern ist sie elitär, als dieses Bewußtsein zuerst von wenigen ausgebildet wird; und sie ist zugleich antielitär, als sie danach strebt, das Privileg der Minderheit aufzuheben und ihr Bewußtsein zur Jedermannsphilosophie werden zu lassen. (...) Erst wenn die Kultur der Beherrschten zur dominierenden wird, ist er Boden für die Revolution bereit. DIe Hegemonie besitzt, wer die Weltanschauung der Menschen prägt.
(Hans Heinz Holz)