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News / 14. January 2009 - 09:53 Uhr

Studienorientierung ernst nehmen und Übergänge erleichtern

Euro Geldscheine

Die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) mahnt eine bessere Studienorientierung an. „Den Worten müssen nunmehr Taten folgen“, erklärt Kristin Hofmann, Sprecherin der KSS, und führt fort: „Die Hochschulen müssen aktiv ihre Studienberatung verbessern und dabei nicht nur mit Hochglanzbroschüren und Marketingsprüchen Studierende ködern. Für gute Beratung ist es notwendig, sächliche und finanzielle Unterstützung vom Freistaat zu erhalten.“

Der seitens der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva-Maria Stange (SPD), festgestellte Fachkräftemangel sowie die mäßige Übergangsquote sollten Anlass zum Handeln sein. Die Barrieren beim Hochschulzugang in Form von örtlichen Numerus clausus oder anderen Eignungsfeststellungsprüfungen müssen abgebaut werden. Zudem ist die Studienorientierung auszubauen, wobei Studienorientierungsphasen oder Immatrikulationen auf Probe gefördert werden müssen.

Die KSS fordert in diesem Zusammenhang auch, die Studienbedingungen zu verbessern. „Es ist nicht hinnehmbar, dass die Qualität der Lehre weiterhin nicht auf Platz 1 steht, sondern zusehends ins Hintertreffen gerät. Der Hochschulpakt ist wichtig, allerdings dürfen wir nicht blind immatrikulieren und unter diesen Bedingungen die Qualität vernachlässigen“, ergänzt Hofmann.

Der Freistaat muss mehr denn je in die Hochschulen Sachsen investieren und dafür Sorge tragen, dass das Studienumfeld stimmt. Hierzu gehört auch die Finanzierung der Studentenwerke, welche wichtige Aufgaben an den Studienorten übernehmen. Neben der Finanzierung der Hochschulen und ihres Umfeldes muss sich der Freistaat für eine elternunabhängige Studienfinanzierung einsetzen. „Die Reform des Bundesausbildungsfördergesetzes (BAföG) ist längst überfällig“

Die Stärke der Linken kann heute genau in diesen kleinen konkurrierenden Protestgruppen liegen, die an vielen Stellen gleichzeitig aktiv sind, in einer Art von politischer Guerillabewegung im Frieden oder im sogenannten Frieden, aber - und das ist, glaube ich, der wichtigste Punkt - in kleinen Gruppen, die sich auf lokale Aktivitäten konzentrieren und in denen sich das ankündigt, was aller Wahrscheinlichkeit nach die Basisorganisation des libertären Sozialismus sein wird, nämlich kleine Räte von Hand- und Kopfarbeitern - von Sowjets, wenn man dieses Wort noch benutzen kann und nicht daran denkt was mit den Sowjets tatsächlich passiert ist -, etwas, das ich, und das meine ich ganz ernst, als organisierte Spontaneität bezeichnen würde.
(Herbert Marcuse)